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Freiwilligendienste im Bistum Osnabrück

 

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„Praktische Antwort auf den Fachkräftemangel“ - Bistum und Caritas vergeben Stipendien für den Berufseinstieg

Mit einem Stipendium, das in dieser Form nach wie vor einzigartig ist, fördern das Bistum Osnabrück und der Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. bereits zum achten Mal junge Menschen bei ihrem Berufseinstieg.
Bewerben für ein Stipendium können sich alle jungen Menschen, die im Bistum Osnabrück einen Freiwilligendienst absolviert und das Ziel haben, nach der Ausbildung oder dem Studium in einer Caritas-Einrichtung oder beim Bistum zu arbeiten. Die berufliche Ausrichtung spielt hierbei keine Rolle. Die finanzielle Förderung, die für drei Jahre gewährt wird, beläuft sich auf maximal 300 Euro im Monat für ein Studium oder eine kostenpflichtige Ausbildung. Stipendiaten, die während ihrer Ausbildung bereits Geld verdienen, werden monatlich mit 150 Euro unterstützt.

Bistum und Caritas fördern 20 junge Frauen und Männer, die einen Freiwilligendienst absolviert haben, mit einem Stipendium. (Foto: Caritas/Roland Knillmann) Bistum und Caritas fördern 20 junge Frauen und Männer, die einen Freiwilligendienst absolviert haben, mit einem Stipendium. (Foto: Caritas/Roland Knillmann)

„Wir setzen Zeichen mit diesem Stipendium, weil wir damit in die Zukunft junger, engagierter Menschen investieren. Zugleich öffnen wir Türen, um junge Frauen und Männer für eine Mitarbeit in Kirche und Caritas zu gewinnen“, betont Generalvikar Ulrich Beckwermert. Caritasdirektor Franz Loth ergänzt: „Für uns als Arbeitgeber ist das eine tolle Gelegenheit, mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen und ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen.“
Diese Perspektiven sind für viele junge Menschen attraktiv: „Es geht um Arbeit mit Sinn, um vielfältige Berufsfelder und um attraktive Rahmenbedingungen“, so Loth, der als Beispiele eine Zusatzversorgung im Alter, Möglichkeiten für Weiterbildungen und tariftreue Gehälter nennt.
Die Stipendiaten werden über den Förderungszeitraum eng begleitet und nehmen an Seminaren und Treffen teil. „Der Kontakt und die Begleitung sind unheimlich wichtig. Zudem ist das Netzwerk, das sie in dieser Zeit aufbauen, von unschätzbarem Wert“, erklärt Ann-Cathrin Röttger, Leiterin der Arbeitsstelle Freiwilligendienste beim Bistum Osnabrück.
Generalvikar Beckwermert und Caritasdirektor Loth ist wichtig, dass das Stipendium auch ein Zeichen der Wertschätzung ist: „Es geht nicht nur darum, Kontakte zu zukünftigen Arbeitnehmern zu knüpfen. Alle Stipendiatinnen und Stipendiaten haben durch ihren Freiwilligendienst einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet.“

In diesem Jahr haben sich 46 junge Menschen für ein Stipendium beworben, davon erhalten nun 20 eine Förderung. 11 Stipendiaten beginnen ein Studium, eine davon ein duales Studium zur Pflegefachfrau. Neun junge Leute starten in eine Ausbildung.
Stipendiaten, die nach ihrem Studium oder ihrer Ausbildung bei Kirche oder Caritas arbeiten, müssen ihr Stipendium nicht zurückzahlen. Die anderen müssen 50% der finanziellen Unterstützung zurückerstatten.

Weitere Informationen zum Stipendium gibt es hier.

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