Alltagshelden gesucht!

Freiwilligendienste im Bistum Osnabrück

 

Erfahrungsberichte

Nico (FSJ 24)

Auf den Freiwilligendienst 24 kam ich durch meine einjährige Berufsschule. Ich wollte Einblicke in eine ganz andere Richtung bekommen, da ich zuvor lediglich Schulpraktika kannte, welche alle unter den Beruf Einzelhandelskaufmann fielen. Jetzt also wollte ich zwei Jahre = 24 Monate im Kindergarten arbeiten...

Seit meinem ersten Tag im Kindergarten unterteilte sich meine Arbeit in verschiedene Aufgaben. Zusammengefasst kann man sagen: es geht darum, die Kinder zu begleiten und sie auf die Schule vorzubereiten. Mit den Kindern zu spielen ist alltäglich, das kann mit einem einzelnen Kind sein oder auch in einer größeren Gruppe. Es gibt einen Turnraum sowie einen Intensivraum. Der Intensivraum bietet sich an, um sich mit einer kleinen Gruppe von Kindern zurückzuziehen um zum Beispiel ein Buch zu lesen oder eine Kassette zu hören. Während meiner Zeit im Kindergarten hatte ich die Möglichkeit, alle Gruppen wenigstens einmal zu durchlaufen. So konnte ich meine Kolleginnen individuell bei der Arbeit beobachten und von ihnen lernen.

Vor Beginn meines Freiwilligendienstes hatte ich mir vorgenommen, alles auf mich zukommen zu lassen. Ich war mir unsicher, was mich erwartet. Mit der Zeit stellte ich fest, dass man den Beruf des Erziehers keineswegs unterschätzen sollte. An manchen Tagen kann es sehr laut und stressig werden, die Personalbesetzung und das Wetter können ausschlaggebend dafür sein.
Als positiv erachte ich die Reaktionen seitens der Kinder und Eltern. Wenn ich sehe, dass ich gebraucht werde, ist das für mich die größte Bestätigung. In meinen fast zwei Jahren im Kindergarten habe ich so einiges erleben dürfen. Zu meinen schönsten Erlebnissen zählen wohl verschiedene Tagesausflüge. So besuchten wir zum Beispiel eine Mühle, ein Maislabyrinth und hatten zwei Fußballturniere. An den Fußballturnieren fand ich besondere Freude, da ich mein Hobby mit der Arbeit verbinden konnte.

Jedem, der sich Gedanken über seinen Berufsweg macht oder auch jedem, der noch keinen Plan für die Zukunft hat, kann ich meine Arbeitsstelle weiterempfehlen. Das Team hat mich zu jeder Zeit unterstützt, alle sind freundlich und zuvorkommend. Für mich persönlich war der Freiwilligendienst eine absolute Bereicherung und eine gute Erfahrung. Ich bin selbstbewusster geworden, zudem weiß ich jetzt besser um meine Stärken und Schwächen.

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