Alltagshelden gesucht!

Freiwilligendienste im Bistum Osnabrück

 

Erfahrungsberichte

Thomas (Kurzzeitfreiwilligendienst)

(Bild: privat)(Bild: privat) Die Arbeit mit Kindern macht mir Spaß und ich überlege, Lehrer zu werden. Mein Kurzzeitfreiwilligendienst im im Christophorus Kindergarten Kettenkamp war für mich daher der erste kleine Schritt in die Pädagogik.

Ich habe dort für gut vier Monate die Erzieherinnen im Gruppenalltag unterstützt, z.B. bei Spielangeboten, beim Vorlesen, bei Experimenten für Kinder und mit der Hilfe beim Frühstück und Mittagessen. Auch pflegerische und hauswirtschaftliche Tätigkeiten habe ich erledigt und an Teamsitzungen teilgenommen.
Mein Arbeitstag begann immer um 7.30 Uhr. Erst kümmerte ich mich um die Getränke für das Frühstück der Kinder. Dann ging ich mit in meine Gruppe und spielte mit den Kindern kleinere Spiele (z.B. Brettspiele und Kartenspiele). Nachdem die Kinder sich in ihrer Gruppe beschäftigt haben, sind auch die anderen Gruppenräume und der Bewegungsraum für alle geöffnet. Später, falls das Wetter angemessen ist, können die Kinder auf dem Spielplatz herumtollen. Dort spielen sie Fußball, buddeln im Sandkasten, vergnügen sich mit den Gerätschaften aus dem Schuppen oder erkunden ihre Umwelt. Je nach Wetterlage werden Wasserspiele oder andere Aktivitäten angeboten. Gegen 13 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt. Um halb zwei wird Mittag gegessen. Nach dem Mittagessen, gegen 14 Uhr, spielten alle Kinder, die noch nicht abgeholt worden waren, gemeinsam in einer kleinen Gruppe. Um 14.30 Uhr wurden dann auch sie abgeholt. Danach begann für mich die Vorbereitung für Spiele und Basteleinheiten für den nächsten Tag oder weiteren hauswirtschaftliche Tätigkeiten.

Nach kurzer Zeit habe ich festgestellt, dass mir die Arbeit sehr viel Spaß macht. Der Beruf eines Erziehers ist verantwortungsvoll und anstrengend, da er zuständig für die Erziehung der Kinder ist – und das in einer Zeit, in der sie viel lernen und ein "Grundbaustein" gesetzt wird. Es ist wichtig, sich ehrlich und gerecht zu verhalten, damit man ein Vorbild sein kann. Außerdem ist es wichtig, Geduld zu bewahren, da die Kinder von Tag zu Tag lernen. Es ist eine Freude, mit den Kindern spielend zu arbeiten und nach einiger Zeit Fortschritte in ihrer Entwicklung festzustellen.

Alles in allem hat mir der Kurzzeitfreiwilligendienst gezeigt, dass mir die Arbeit mit Menschen, insbesondere mit Kindern, Spaß macht und es tagtäglich interessant bleibt. Daher kann ich mir vorstellen, auch in anderen Bereichen mit Menschen zu arbeiten und neue Erfahrungen zu sammeln.

Jetzt bewerben!Stipendium

Wer ein FSJ oder BFD beim Bistum Osnabrück gemacht hat, kann sich für ein Studien- oder Ausbildungs-Stipendium bewerben. Weitere Informationen dazu gibt es hier!

© 2014 | Alltagshelden gesucht! | freiwilligendienst@bistum-os.de | Impressum

Arbeitsstelle Freiwilligendienste

Bistum Osnabrück Caritas Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend