Alltagshelden gesucht!

Freiwilligendienste im Bistum Osnabrück

 

Erfahrungsberichte

Malte (BFD):

(Bild: privat)(Bild: privat) Ich bin 20 Jahre alt und habe von September 2012 bis Herbst 2013 einen Bundesfreiwilligendienst bei der Katholischen Landjugendbewegung in Oesede gemacht. Dort bekam ich jede Woche neue Aufgaben, kleine und große, der Job ist total bunt! Ich habe zum Beispiel den Newsletter geschrieben, an Vorstandssitzungen teilgenommen und war vor allem bei Gruppenleiterkursen dabei. Die Arbeit mit Menschen hat mir dabei am besten gefallen. Im Team haben wir Jugendliche geschult, die in den Gemeinden vor Ort Kindergruppen leiten oder das Zeltlager organisieren. Wer einen Gruppenleiterkurs gemacht hat, bekommt die Juleica, die Jugendleitercard.

Meine Schwester hat mir den Tipp gegeben, mich gesellschaftlich zu engagieren und nach dem Abitur einen Bundesfreiwilligendienst zu machen. Sie hat Soziale Arbeit studiert und arbeitet jetzt als Schulsozialarbeiterin. Die Richtung, die Aufgaben, der Arbeitsalltag hörten sich für mich interessant an, deshalb habe ich mich beim Bistum um eine Stelle beworben. Beim Vorstellungstag in Osnabrück durfte ich als zukünftige "Bufdi" aus einer langen Liste der Einsatzstellen wählen und drei Favoriten benennen. Ich habe mich auch für das Haus Maria Frieden in Rulle und das Martinus Heim in Hagen interessiert, auf jeden Fall sollte es der Bereich Kinder- und Jugendarbeit sein – das hat zum Glück geklappt!

Neben der täglichen Arbeit in den Einsatzstellen gehörten zum Freiwilligendienst auch zusätzliche Seminare, die insgesamt fünf Wochen umfassten. Das war ein wenig wie Urlaub: Die Stimmung ist immer angenehm und locker. Alle Jugendlichen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst machen, nehmen an den Seminaren teil. Rund 30 Jugendliche aus verschiedenen Einsatzstellen bilden jeweils eine Gruppe, die Theman wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Nähe- und Distanz und auch politische Bildung behandeln. Dabei sind tolle Freundschaften entstanden! Die Zeit war einfach gut investiert. Ich hatte die Möglichkeit, in einen Beruf reinzuschnuppern und nach dem Abitur erstmal aus dem Schultrott heraus zu kommen. Außerdem lernt man, mit Problemen anders umzugehen. Vorteil fürs Studium ist außerdem: Das Jahr kann ich mir sogar als Praktikum anrechnen lassen.

Jetzt bewerben!Stipendium

Wer ein FSJ oder BFD beim Bistum Osnabrück gemacht hat, kann sich für ein Studien- oder Ausbildungs-Stipendium bewerben. Weitere Informationen dazu gibt es hier!

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